Laufen, Sprin­gen & Werfen

Für das Erfahrungsfeld „Laufen, Sprin­gen & Werfen“ haben wir uns für das Schiebockrennen entschieden. Wir haben die Aktivität im Nachmittagshort durchgeführt am 23.04.26

„Das Schiebockrennen ist ein traditionelles Wettkampfereignis, bei dem Teilnehmer mit einem Schiebock, einer historischen sächsischen Schubkarre, eine Strecke so schnell wie möglich bewältigen. Es findet jährlich in Bischofswerda statt und ist Teil der Schiebocker Tage, ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Stadt. Das Rennen ist nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein großes Spektakel für Zuschauer und Teilnehmer, das Technik, Durchhaltevermögen und Geschwindigkeit kombiniert.“

Wir nehmen jedes Jahr mit den Kindern beim Schiebockrennen teil und trainieren fleißig. Die letzten Jahre waren wir immer in der Top 3.

Zur Aktivität: Wir sind mit dem Schiebock um die Kegel im slalom gelaufen und haben ihn einem anderen Kind übergeben. Danach haben wir einen Ball auf den Schiebock gelegt, um das Gleichgewicht und Handling zu üben und sind eine Runde gelaufen. Als letztes haben wir uns im Werfen geprobt. Die Kinder mussten den Ball bis zu einem Kegel bringen und von dort einen Kegel treffen (drei Versuche). Es konnten auch mehrere mit den drei Versuchen abgeschossen werden. Je älter die Kinder waren, desto schwieriger wurde es (Abstand, mehr/weniger Kegel auf der Bank)

Bewe­gen im Was­ser

Für das Erfahrungsfeld „Bewe­gen im Was­ser“ haben wir uns für Wasserspiele entschieden. Wir haben die Aktivität im Nachmittagshort durchgeführt am 18.05.26. Dafür nutzten wir unser großes Außengelände.

Wasser-Staffel mit Schwämmen

Zwei Eimer pro Team, der eine ist voll Wasser und der eine leer. Die Kinder transportieren Wasser nur mit einem Schwamm/mehreren Schwämmen in den leeren Eimer. Gewonnen hat das Team, welches zuerst den leeren Eimer füllt. Das Spiel kann verschieden angepasst werden, zum Beispiel durch Hindernisse, Rückwärts laufen, Schwimmbewegungen machen, verschiedene große Eimer, etc. 

Bewegen an Geräten & Turnen

Für das Erfahrungsfeld „Bewegen an Geräten & Turnen“ haben wir uns für einen Hindernisparcours entschieden. Wir haben die Aktivität im Nachmittagshort durchgeführt am 13.04.26. Dafür nutzten wir unsere Turnhalle.

Wir haben einen Hindernisparcours mit verschiedenen Geräten aufgebaut. Zu Beginn liefen die Kinder im Slalom um die Hindernisse herum. Anschließend sprangen sie mithilfe eines Sprungbretts bzw. Trampolins auf einen Kasten. Danach konnten sie an den Seilen hochklettern oder daran schwingen.

Im nächsten Abschnitt standen Matten bereit, auf denen die Kinder verschiedene Turnübungen wie Rad, Kopfstand, Handstand oder Rollen durchführen konnten. Anschließend nutzten sie die Ringe, um von einem Punkt zum nächsten zu schwingen. Dabei wurde der Schwierigkeitsgrad gesteigert, indem die Kinder einen Ball zwischen den Beinen halten oder versuchen mussten, einen Kegel zu treffen.

Danach folgte ein Tunnel, durch den die Kinder kriechen mussten. Beim „Fechten“ konnten sie anschließend ihre Kräfte messen: Dafür wurde eine umgedrehte Bank sowie zwei Schwimmnudeln verwendet. Ziel war es, den Gegner vorsichtig von der Bank zu schubsen. Der Bereich wurde aus Sicherheitsgründen mit Matten abgesichert.

Zum Abschluss sollten die Kinder einen Basketball in den Korb werfen. Der gesamte Parcours konnte von den Kindern mehrfach durchlaufen werden.

Präven­tion & Gesund­heit

Für das Erfahrungsfeld „Präven­tion & Gesund­heit“ haben wir uns für Kinder-Yoga entschieden. Wir haben die Aktivität im Nachmittagshort durchgeführt am 26.03.26. Dafür nutzten wir unseren Snoezelraum/ Ruheraum. Diesen haben die Kinder vor ein paar Jahren selbst gestaltet.

Für die Yoga-Stunde wurden im Raum zunächst erstmal Yogamatten ausgelegt. Des Weiteren fanden die Kinder bereits diverse Tierfiguren und Bildkarten mit Yogaübungen in der Raummitte vor. Diese nutzten wir als Anlass für ein Gespräch über Yoga und welche Gemeinsamkeiten die Sportart mit den dargestellten Tieren (Flamingo, Schildkröte, Kamel, Löwe, Giraffe, Vogel und Schmetterling) haben könnte.

Reihum wurden die Kinder anschließend gebeten, eine Bildkarte auszuwählen und zu benennen. Jede Bildkarte wurde nach einem Tier benannt und stellte eine für das Tier typische, Bewegung oder Pose dar. Die jeweilige Bewegung oder Pose sollten die Kinder nun erstmal ausprobieren und für zehn Sekunden halten.

Nachdem alle Bildkarten einmal besprochen und jede Übung einmal ausprobiert wurde, waren die Kinder bereit für eine Fantasiereise in den Zoo.

Die Kinder begegnen bei einem Besuch im Zoo zunächst einem Flamingo, dann einer Schildkröte, einem Kamel, Löwen, einer Giraffe, einem Vogel und zum Schluss einem Schmetterling. Für jedes Tier wird eine Übung durchgeführt und für 30 Sekunden gehalten.

Nach der Fantasiereise konnten die Kinder zum Ausklang drei Meditationskarten auswählen. Jede Karte erklärte eine kurze Entspannungsübung.

Gestal­ten, Tanzen & Dar­stellen

Für das Erfahrungsfeld „Gestal­ten, Tanzen & Dar­stellen“ haben wir uns für Step Aerobic entschieden. Wir haben die Aktivität im Nachmittagshort durchgeführt am 28.04.26. Dafür nutzten wir unsere Turnhalle.

Als Erwärmung haben wir einen Kreis gebildet und verschiedene Erwärmungsübungen durchgeführt. Hier konnten die Kinder Ideen einbringen. Mit der passenden/motivierenden Musik ging es dann ans Werk.

Basic Step: Du steigst mit dem ersten Fuß gerade auf das Brett, holst den zweiten Fuß nach und gehst in derselben Reihenfolge wieder rückwärts hinunter.

V-Step: Du steigst breitbeinig auf die äußeren Ecken des Brettes, sodass deine Füße ein V formen, und gehst unten wieder hüftbreit zusammen.

Tap Up/Tap Down: Du steigst mit einem Fuß auf, tippst mit der Fußspitze des anderen Fußes nur kurz auf das Brett und gehst direkt wieder zurück auf den Boden.

Bewe­gen auf rol­len­den & glei­­ten­den Geräten

Für das Erfahrungsfeld „Bewe­gen auf rol­len­den & glei­­ten­den Geräten“ haben wir unseren Verkehrsgarten besucht. Wir haben die Aktivität im Nachmittagshort durchgeführt am 08.05.26.

Die Kinder durften verschiedene Fahrzeuge von zu Hause mitbringen, beispielsweise Roller, Skateboards oder Inlineskates. Mit diesen konnten sie unseren Verkehrsgarten nutzen. Zunächst haben wir gemeinsam die wichtigsten Verkehrszeichen besprochen und erklärt. In der ersten Hälfte der Aktivität sollten sich die Kinder an die Verkehrsregeln und Verkehrszeichen halten.

Im weiteren Verlauf konnten sich die Kinder frei auf der Fläche ausprobieren, kleine Wettrennen veranstalten oder gemeinsam fahren. Zusätzlich nutzten wir auch die Fahrzeuge aus unserem Hort, wie zum Beispiel unsere Rollbretter oder Pedalos.

Kräfte mes­sen & mit­ein­ander Kämp­fen

Für das Erfahrungsfeld „Kräfte mes­sen & mit­ein­ander Kämp­fen“ haben wir uns für Jugger entschieden. Wir haben die Aktivität im Nachmittagshort durchgeführt am 12.05.26. Dafür sind wir in unsere Turnhalle gegangen. 

Jugger ist ein taktisch anspruchsvoller Teamsport, der Elemente von Fechten, Ringen und Rugby kombiniert und gemischtgeschlechtlich gespielt wird. Jugger ist eine moderne Sportart, bei der zwei Teams gegeneinander antreten, um den Spielball, den sogenannten Jugg, in das gegnerische Tor, das Mal, zu bringen und Punkte zu erzielen. Jedes Team besteht aus vier Pompfern, die mit gepolsterten Stäben (Pompfen) die Gegner abwehren, und einem Läufer, die den Ball ins Mal bringen darf. Wird ein Spieler von einer Pompfe getroffen, muss er knien und eine kurze Strafzeit abwarten, bevor er wieder ins Spiel eingreifen kann

Spiel­formen & Sport­spiele

Für das Erfahrungsfeld „Spiel­formen & Sport­spiele“ haben wir unseren Kunstrasenplatz besucht. Wir haben die Aktivität im Nachmittagshort durchgeführt am 30.03.26 Auf diesem haben wir unsere „Mini-WM“ durchgeführt. 

Wenn eine EM oder WM stattfindet, spielen wir die jeweiligen Partien mit den Kindern auf dem Kunstrasen nach. Die Kinder werden dabei per Zufallsprinzip in Teams eingeteilt. Spielt beispielsweise Deutschland gegen Finnland, teilen sich die Kinder entsprechend auf und tragen das Spiel in einer verkürzten Spielzeit von etwa sechs Minuten aus, statt der regulären 90 Minuten. Anschließend werden die Ergebnisse in eine Tabelle eingetragen. Danach folgt das nächste Spiel, zum Beispiel Katar gegen die Schweiz, bei dem die Teams erneut zufällig zusammengestellt werden.

Am Ende vergleichen wir die Ergebnisse mit unseren eigenen Prognosen und schauen, ob diese richtig waren.

Durch die ständig wechselnden Gruppenzusammenstellungen werden Stress und Frustration vermieden. Die Kinder spielen jeweils nur eine Partie zusammen, bevor die Teams für das nächste Spiel neu gemischt werden.